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Mittwoch, 24. Aug. 2011, 18.00 Uhr
Gemeindesaal der St. Johannis Kirchengemeinde,
Johanniskirchhof 2, Göttingen

Demografischer Wandel und ein neues Verständnis vom Älterwerden.

Vom "demografischen Wandel" wird in der Öffentlichkeit gesprochen, als wäre es das Ende unseres Gemeinwesen. Es steht für den Niedergang unserer Kommunen, für einen Streit zwischen den Generationen und die Übermacht der Alten - gleichzeitig bestimmend, aber pflegebedürftig. Die Diskussion ist angstbesetzt und wird von Schuldzuweisungen zwischen den Generationen geprägt.

Damit aber verdecken wir die Aufgaben und Chancen, die der demografische Wandel uns bietet. Schon heute leben ältere Menschen ein gegenüber früher verändertes Alter. Die erhöhte Lebenserwartung schafft Raum und Zeit für Neues. Frei von der bisherigen Erwerbsarbeit bietet sich die Chance für selbstbestimmte Aktivitäten und soziales Engagement.

Das Alter und das Älterwerden können umfassender wahrgenommen und gelebt werden. Eine Zeit, in der man seine Grenzen kennenlernt, führt weg von einer Sicht des Lebens, in der alles machbar ist. So entsteht auch eine Sicht auf die Grenzen des eigenen Lebens.

Worauf müssen wir achten, wenn es um das Alter geht?:
Als ältere Menschen, als Menschen in der Pflege und der Beratung älterer Menschen und als Jüngere?
Unser Referent beschreibt seine Sicht so: "Wenn ich von der Notwendigkeit spreche, sich das Alter anzueignen, dann bedeutet dies, weder einem negativen Altersbild zu folgen noch einem verkürzten positiven Bild, das die schmerzlichen Seiten dieses Lebensabschnittes ausblendet. Es gilt, eine Haltung zu finden, die beides zu verbinden sucht."

Referent ist Prof. Dr. phil. Meinolf Peters. Er ist Diplom-Psychologe, psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker (DPG, DGPT) und Honorarprofessor an der Universität Marburg. Er arbeitet in einer eigenen Praxis und als leitender Psychologe im Funktionsbereich Gerontopsychosomatik in der Klinik am Hainberg in Bad Hersfeld. Dazu kommt die Geschäftsführung des Instituts für Alternspsychotherapie und Angewandte Gerontologie sowie Supervisionstätigkeit und zahlreiche Veröffentlichungen und Vortragstätigkeiten zum Thema Alter.

Wir bitten um Ihre Anmeldung:

Telefonisch, per Fax oder per e-mail. Bitte helfen Sie uns, Ihre Adressen auf einem aktuellen Stand zu halten.
Eintritt frei - es wird um eine Spende gebeten.

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