Die Rolle der Kunst in den konfessionellen Auseinandersetzungen der Reformationszeit in Schlesien

am 23. Februar 2005
im Max-Planck-Institut für Geschichte, Hermann-Föge-Weg 11 (Stadtbuslinien 9 / H-Föge-Weg; 6 / Nonnenstieg)

Referent:
Professor Dr. Jan Harasimowicz, Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler an der Universität Breslau

Prof. Harasimowicz studierte Kunstgeschichte in Breslau und evangelische Theologie u.a. in Zürich, lehrte 1997-2001 an der Kopernikus-Universität in Göttingens Partnerstadt Thorn, seither an der Breslauer Universität. Göttingen lernte er während eines Studiensemesters kennen. 2004 ist ihm (zusammen mit Prof. Dr. Karl Dedecius, dem Begründer des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt) der Kulturpreis des Landes Niedersachsen verliehen worden.

Zu unserem Vortragsthema des Kunsthistorikers Jan Harasimowicz ist darauf hinzuweisen, daß Niederschlesien für ihn als einziger Landstrich in Polen die Möglichkeit der Kunstforschung bietet ohne das Stigma eines eng verstandenen Regionalismus. Hier sind Werke aller Kunstrichtungen in ihrer reinsten Form entstanden. Ein Reiz liegt in der Vielfalt der historischen und politischen Entwicklungen, welche die reiche Kunstlandschaft Schlesien mitgeprägt haben. Prof. Harasimowicz ist es ein Anliegen und eine auf Europa bezogene Aufgabe, die Geschichte und Kultur Schlesiens in allen ihren Epochen und Erscheinungen lebendig zu erhalten und einer heutigen Generation vorurteilslos weiterzugeben.

Zu diesem Vortrag sind alle interessierten Bürger, Schüler und Studierenden Göttingens herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei!

gefördert von

 

 

 

 

 

 

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