Next Year in Jerusalem

[Joseph Semah]

Ein Projekt in 12 Kirchen in Niedersachsen

Göttingen [Corvinus]

 

 

PRESSEINFORMATION

des Hauses kirchlicher Dienste der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers und des Bildhauermuseums Gerhard-Marcks-Haus

Kunst-Kirche-Projekt

Joseph Semah

„Next Year in Jerusalem“

1. April bis 28. Mai 2007

Ein Projekt des Hauses kirchlicher Dienste der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers und des Bildhauermuseums Gerhard-Marcks-Haus

In 12 Kirchen der Landeskirche Hannover werden zeitgleich, von Palmsonntag (Einzug Christi in Jerusalem!) bis Pfingsten 12 Installationen von dem israelisch-niederländischen Künstler Joseph Semah zu sehen sein. Jede anders, jede für den jeweiligen Kirchenraum ausgewählt und von Semah erdacht – und zugleich miteinander verbunden in Zeit und Raum. So können sich Verknüpfungen ergeben zwischen den unterschiedlichen Kirchen in der Fläche der Landeskirche, zwischen dem Kunstwerk und seinen Betrachtern, zwischen den Fragen, Ansichten und Einsichten, an das Kunstwerk, an die eigenen Wahrnehmungen als Christ, auch im interreligiösen Dialog mit Judentum und Islam. Somit werden die zwölf norddeutschen Kirchen zu einem imaginären Jerusalem verbunden, in dem die Stadt, ihre Geschichte und der salomonische Tempel als „Gegenstände“ der Verheißung, Hoffnung und eschatologischen Sehnsucht erscheinen.

„L’schanah haba’a biruschalajim“ („Next Year in Jerusalem“) ist ein Hoffnungsspruch: Der Wunsch im nächsten Jahr Jerusalem zu sehen, symbolisiert die enorme Energie, welche die Idee dieses Verlustes gesellschaftlich, politisch und religiös freisetzen kann. Der „Gallut“ (die Diaspora)

ist für Joseph Semah eine Hilfe im Verständnis der europäischen Moderne, denn aus dem Gefühl des Verlustes lässt sich auch die westliche Kultur verstehen.

Die beteiligten Kirchen: Buxtehude: St. Petri Kirche; Celle: Stadtkirche St. Marien; Cuxhaven: St. Petri; Emden: Martin-Luther-Kirche; Gifhorn: St. Nicolai; Göttingen: Corvinus-Kirche; Hannover: Neustädter Hof- und Stadtkirche sowie Kirchenzentrum Kronsberg; Hildesheim: CityKirche St. Jacobi; Lüneburg: St. Michaelis; Nienburg: St. Martin; Osnabrück: St. Katharinen.

In allen Gemeinden findet während der Ausstellungszeit ein umfangreiches theologisches, gesellschaftspolitisches und künstlerisches Programm statt.

Am 1. April 2007 um 11.30 Uhr startet mit einer großen zentralen Eröffnungsfeier in Hildesheim/ Citykirche St. Jakobi das Kunst-Kirche Projekt. Der Künstler Joseph Semah ist anwesend und wird mit einer Performance das spezielle Moment der interreligiösen Bedeutung von Jerusalem plastisch und erlebbar machen lassen.

Joseph Semah: 1948 in Bagdad geboren, 1950 Emigration der Familie nach Israel,

1976-1981 in Berlin, Paris und London. Seit 1982 in Amsterdam.

Die Initiatoren: Haus kirchlicher Dienste in Hannover, Fachgebiet Kunst und Kultur; das Bildhauermuseum im Norden, Gerhard-Marcks-Haus, Bremen; maßgeblich gefördert von der Hanns-Lilje-Stiftung, der Niedersächsischen Lottostiftung und der Botschaft des Königreichs Niederlande.

Das einmalige Kunstprojekt steht unter der Schirmherrschaft von Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann. Ihr ist die Rolle von Kunst und Kultur für ein gelingendes menschliches Zusammenleben wichtig: “Es sind vor allem künstlerische Äußerungen gewesen, die unsere Kultur geprägt, weiterentwickelt und immer wieder auch herausgefordert haben“.

Aktuelle Informationen sind unter www.kunstinfo.net zu finden.

Kontakt im Gerhard-Marcks-Haus: Bettina Berg, T 0421/ 32 72 00, E-Mail: berg@marcks.de

 

 

 

 

Veranstalter:

Ev.-luth. Corvinusgemeinde Göttingen Grotefendstr. 36

Koordination/Ansprechaprtner: Pastorin Christiane Galle, Pastor Christoph Thiel

Kooperationspartner:
Ev. Kirchenkreis Göttingen,
Ev. Stadtakademie,
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Göttingen,
Jüdische Gemeinde Göttingen,
IWF Wissen und Medien Göttingen.

Öffnungszeiten: Di – Fr 17 bis 18 h. Sa. n.V., So. 11.30 bis 12.30 h, (Mo. geschlossen). Im Juni nur n.V. und So. 11.30 bis 12. 30 h. Für Gruppen nach Vereinbarung

 

 

Die Ausstellung ist in Göttingen Di. - Fr. 17 – 18 h, Sa. n. V., So. 11.30 bis 12.30 h und für Gruppen/Schulklassen n. V. geöffnet. Im Juni nur So. 11.30 – 12.30 h und unter der Wochen. V.. (April bis Juni: Mo. geschlossen).

Weitere Informationen zum Gesamtprojekt und zum Göttinger Begleitprogramm finden Sie auf den beiden Projekt-Flyern und im Internet unter www.kunstinfo.net.

Änderungen/Erweiterungen des Begleitprogramms werden im Internetunter www.kirchenkreis-goettingen.de/Termine bekanntgegeben.

Buslinie 6 (H. Corvinuskirche)

 

 

 

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